Herzlich willkommen auf der Website zu Sexualpädagogik / schulischer Sexualerziehung

Sexualkundeunterricht soll kantonale Kompetenz bleiben

Bern, 09.04.2014 - Der Bundesrat empfiehlt die Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule» ohne Gegenentwurf zur Ablehnung. Er hat heute das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) beauftragt, eine entsprechende Botschaft zuhanden des Parlaments zu verfassen.

Schliessung Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule

Seit Ende 2006 hat die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz das Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule geführt. Dieses hat im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit Grundlagen zur schulischen Sexualerziehung und zur Sexualpädagogik in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen erstellt und die Akteure im Bereich Sexualpädagogik und sexuelle Gesundheit in allen Landesteilen der Schweiz vernetzt. 

Da für die Weiterführung der Arbeit ab Mitte 2013 weder ein Auftrag noch finanzielle Mittel auf nationaler Ebene zur Verfügung stehen und keine Anschlusslösung gefunden wurde, kann das Kompetenzzentrum nicht mehr weitergeführt werden. Deshalb wird das Kompetenzzentrum per Ende Juni 2013 aufgelöst, resp. geschlosssen.

Bis Ende 2013 werden die erstellten Grundlagen und Fachkonzeptionen in einer Publikation zusammengeführt und veröffentlicht. Die Website www.amorix.ch wird von der PH Luzern weiter bewirtschaftet. 

Wir bedauern diesen Schritt sehr, sind gleichzeitig aber überzeugt, dass Schule und Lehrerbildung auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zu einer zeitgemässen Sexualerziehung und Sexualpädagogik leisten werden.

Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule, PHZ Luzern

Stellungnahme SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz

Sexualerziehung - eine Notwendigkeit

Das Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule leistet einen wissenschaftlich fundierten Beitrag zur Sicherung der Qualität von Sexualpädagogik und schulischer Sexualerziehung. Wir vernetzen, informieren und beraten Fachleute und Fachorganisationen der ganzen Schweiz. Diese Grundsätze sind uns wichtig:

  • Sexualerziehung ist primär Sache der Eltern. Die Schule ergänzt und unterstützt die Eltern dabei.
  • Die Schule hat den Auftrag, lebenskundliche Themen dem Alter und dem Entwicklungsstand der Kinder und Jugendlichen entsprechend zu vermitteln. Dies soll auch in Zukunft geschehen.
  • Lehrpersonen und an Schulen tätige Fachleute orientieren sich an den ethischen Richtlinien ihres Berufes, achten die Intimsphäre der Schülerinnen und Schüler und halten sich an unsere Gesetze. Sie arbeiten mit den Eltern zusammen.

Wir setzen uns dafür ein, dass Lehrpersonen in der Aus- und Weiterbildung auf ihre Aufgabe vorbereitet werden. Durch Empfehlungen und Beratung unterstützen wir Lehrpersonen, Schulleitungen, Fachleute, Eltern und Behörden in ihrer grossen Verantwortung, zum Wohl und zur Gesundheit der Kinder und Jugendlichen.

Informationsflyer "Sexualpädagogik in der Schule - eine Notwendigkeit" der PHZ 

Stellungnahme Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer LCH
Artikel Bildung Schweiz 9/2011
Artikel Bildung Schweiz - Schulrecht 10a / 2011
Positionspapier zur "Petition gegen die Sexualisierung der Volksschule", 22.8.2011

Stellungnahme SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz (ehem. PLANeS)
Öffentliche Erklärung zur Sexualerziehung
Medienmitteilung, 3.10.2011

Sexualpädagogik in der Schule - eine Notwendigkeit

Wie können Elternhaus und Schule gemeinsam ihre Aufgaben in der Sexualerziehung wahrnehmen? Diese Frage wird im Moment öffentlich diskutiert. Das Kompetenzzentrum leistet einen Beitrag zur Sicherung der Qualität von Sexualpädagogik und schulischer Sexualerziehung. Es vernetzt dazu Fachleute und Fachorganisationen aus der ganzen Schweiz. Diese Grundsätze sind uns wichtig:

  • Sexualerziehung ist primär Sache der Eltern. Die Schule ergänzt und unterstützt die Eltern dabei - im Rahmen der schulischen Sexualerziehung.
  • Die Schule hat bereits heute den Auftrag, lebenskundliche Themen dem Alter und dem Entwicklungsstand der Kinder und Jugendlichen entsprechend zu vermitteln. Dies soll auch in Zukunft geschehen.
  • Lehrpersonen und an Schulen eingesetzte Fachleute orientieren sich an den ethischen Richtlinien ihres Berufes, achten die Intimsphäre der Schülerinnen und Schüler und halten sich an unsere Gesetze. Sie arbeiten mit den Eltern zusammen und nehmen deren Anliegen ernst.

Wir setzen uns dafür ein, dass Lehrpersonen in der Aus- und Weiterbildung auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet werden. Durch Empfehlungen und Beratung unterstützen wir Lehrpersonen, Schulleitungen, Fachleute, Eltern und Behörden in ihrer grossen Verantwortung, zum Wohl und zur Gesundheit der Kinder und Jugendlichen.Gerne leisten wir einen Beitrag zur differenzierenden Diskussion über dieses Thema und stehen für Fragen zur Verfügung.

Informationsflyer "Sexualpädagogik in der Schule - eine Notwendigkeit" der PHZ 

Stellungnahme Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer LCH
Artikel Bildung Schweiz 9/2011
Artikel Bildung Schweiz - Schulrecht 10a / 2011
Positionspapier zur "Petition gegen die Sexualisierung der Volksschule", 22.8.2011

Stellungnahme Schweizerische Stiftung für sexuelle und reproduktive Gesundheit PLANeS
Öffentliche Erklärung zur Sexualerziehung
Medienmitteilung, 3.10.2011

Stellungnahme Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz: Grundsatzpapier, 23.9.2011
Stellungnahme Steuergruppe Projekt Lehrplan 21:
Grundsatzpapier