Sexualpädagogisches Konzept
Damit Sexualerziehung in der Schule den ihr angemessenen Stellenwert erhält, bedarf es einer grundsätzlichen Verankerung und Implementierung von Sexualität in das gesamte Schulsystem, respektive in das Schulkonzept.
Die Erstellung eines Sexualpädagogischen Konzeptes, als Teil des Gesamt-Schulkonzeptes, kann dieses Vorhaben unterstützen und für alle Beteiligten im Schulsystem transparent machen, welche Grundhaltung die Schule und die in ihr tätigen Personen in Bezug auf Sexualität haben und wie sie mit sexuellen Aspekten in der Schule umgehen.
Ein sexualpädagogisches Konzept soll eingebettet sein in Bildung und Prävention und damit Lehrpersonen Rückhalt und Orientierung für ihr Handeln geben.
Ein sexualpädagogisches Konzept kann zu folgenden Aspekten weitere Ausführungen enthalten
- Grundhaltung zu Sexualität / Sexualerziehung
- Auftrag - gemäss Lehrplan
- Ziele der Sexualerziehung
- Umsetzung auf allen Stufen: Partizipation und Koedukation
- Zuständigkeiten (wer macht was?)
- Nachhaltigkeit und Qualität: Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen
- Kooperationen: externe Fachorganisationen/-personen
- Elternarbeit
- Öffentlichkeitsarbeit in der Gemeinde
- Finanzierung
Informationen und fachliche Grundlagen, welche bei der Ausführung der oben aufgeführten Aspekten hilfreich sein können, finden Sie in unserem Grundlagenpapier Sexualpädagogik und Schule.
Lehrplan Sexualerziehung und Handreichung zur Sexualerziehung an Schulen in Hessen
Die Handreichung vertieft ausgewählte Aspekte des Lehrplans und bietet fachliche und pädagogisch-didaktische Anregungen für den Unterricht und für den Umgang mit Sexualität im Schulalltag an.

