Auftrag
Das Bundesamt für Gesundheit BAG, Sektion Prävention und Promotion, unterstützt seit 2006 das Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz PHZ mit zwei Verträgen und seit 2011 mit einer Subvention.
Das Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule leistet einen Beitrag zum Nationalen Programm zur Prävention von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) NPHS 2011 - 2017. NPHS Langversion / NPHS Kurzversion
Sexualerziehung und Sexualpädagogik: unabdingbar für das Gelingen des nationalen Programms NPHS. Factsheet Sexuelle Gesundheit, erstellt vom Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule und PLANeS, April 2011.
Ziele
Sexualerziehung soll in der Volksschule verankert werden. Ebenso soll Sexualpädagogik in die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen integriert werden.
Dahinter steht das Ziel, dass alle Kinder und Jugendlichen, eine selbstbestimmte, verantwortungsbewusste und angstfreie Sexualität entwickeln und erleben können.
Das Wirkungsmodell schulische Sexualerziehung zeigt unter welchen Voraussetzungen und mit welchen Prozessen sexualkundlicher Unterricht zu den gewünschten Zielen führen kann.
Inhalte und Aufgaben
- Entwickeln einheitlicher Grundlagen für Sexualpädagogik/Sexualerziehung für die verschiedenen Schulstufen der Volksschule und für die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen.
- Entwickeln und Implantieren der für die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen an Pädagogischen Hochschulen zu Grunde liegenden Curricula.
- Aufbauen einer nationalen Informations- und Dokumentationsplattform didaktischer Materialien und Angebote für den Unterricht.
Zielgruppen
Das Kompetenzzentrum richtet sich an:
- Lehrpersonen an Volks-, Mittel- und Berufsschulen
- Schulleiterinnen und Schulleiter
- Dozierende und Studierende von Pädagogischen Hochschulen
- Fachpersonen im Bereich Sexualpädagogik sowie sexuelle und reproduktive Gesundheit
- Mitglieder von kantonalen und nationalen Behörden / Gremien

